Leider, leider ist es nun auch schon wieder vorbei. Wenns auch teilweise sehr anstrengend war, so hat es sich auf jeden Fall rentiert. Vielen Dank nochmals an alle die mich dabei unterstuetzt haben!Viele Gruesse
Georg
Leider, leider ist es nun auch schon wieder vorbei. Wenns auch teilweise sehr anstrengend war, so hat es sich auf jeden Fall rentiert. Vielen Dank nochmals an alle die mich dabei unterstuetzt haben!
Geschafft vom tagelangen Paper schreiben und Algorithmen simulieren haben die letzten Wochen nicht gerade viel Freizeit hergegeben. Aber ich denke, es hat sich wohl gelohnt und so langsam wird der Arbeitsberg etwas übersichtlicher. Immerhin haben wir uns nicht ganz unterkriegen lassen und an Thanksgiving der "Dish", der größten Radarschüssel weit und breit, einen Besuch abgestattet. Matthias ein Freund aus Schulzeiten kam für eine Stippvisite auf seinem Heimweg von Australien in San Francisco vorbei. Das mit Abstand größte Ereigniss war allerdings das "Big Game": Das Football-Match zwischen Stanford und Berkeley (zwei ewige Rivalen) wurde seit 5 Jahren nicht mehr von Stanford gewonnen. Und auch diesmal blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Aber Stanford konnte den Vorsprung retten und so "The AXE" zurück erobern. Ein riesen Ereigniss.
Nachdem heute hier in den USA das Ernte-Dank-Fest begangen wurde, konnte ich mich diesem natürlich nicht entziehen. Da hier im Norden von California das Wetter noch mit Sonne und blauem Himmel lockt (aber nur noch 15° auf dem Thermometer zu lesen sind), hat mich Davis erstmal auf eine Vepsa-Tour durch die Hills des Valleys genommen. Eine einmalige Erfahung, ich brauch dringend auch eine Vespa, das cruisen damit ist einfach zu geil. Und auch unglaublich, wie man hier in wenigen Minuten die Zivilisation verlassen kann und in der Country Side ist....
Weiter ging es dann mit den Fields (also Davis und Mary), zu Freunden von ihnen, wo wir alle gemeinsam gefeiert haben. Dort war die gesamte Familie der Gastgeber samt (erwachsenen) Kinder und deren Partnern versammelt. Es war eine tolle Sache so Einblick in amerikanische Bräuche zu bekommen und ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Unten im Foto seht ihr unseren Turkey, welcher stattliche 22 Pfund gewogen hat und 5 Stunden im Backofen geschmorrt hat.
Ein Projekt jagt das andere und dazwischen etwas Luft zu schnappen wird schon langsam schwierig. Aber CDTM Time Management macht's moeglich, sodass wir hier doch immer wieder etwas erleben koennen. Ein Weisswurst-Abendessen (ja ich bin mir des Frevels bewusst) und die Fahrt ueber die Golden Gate Bridge koennen sich schon sehen lassen. Halloween is leider bisal ins Wasser gefallen, da ich da recht kurzfristig ne Praesentation halten durfte. Immerhin konnte ich eine weitere Stanford-Tradition, bei der die Undergrads um das Mausoleum von Leland Stanford Jr. tanzen, begutachten. Am folgenden WE hatten McKinsey & Co zu einem Dinner Event hoch ueber den Daechern von San Francisco eingeladen. Nach getaner Arbeit konnte man vom 47ten Stock den Sonnenuntergang geniessen und in einem phantastischen Restaurant dinnieren und feiern. Letztes Wochenende starteten Jana und ich eine Tour nach Monterey und Carmel, zwei Ferienorte die fuer einige Sehenswuerdigkeiten bekannt sind. Der 17-mile Drive bietet einem einen Aussichtspunkt nach dem anderen und ist wirklich sehr empfehlenswert. Den Nachmittag verbrachten wir im Aquarium von Monterey das dem von LA um einiges den Rang ablaeuft. Sogar ein kleiner weisser Hai ist dort zu bestaunen. Den Sonntag widmeten wir ganz der Entspannung und genossen die Wellen am Strand von Carmel. Gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichten wir Half Moon Bay in der Naehe von Stanford. Hoffentlich genug Erholung fuer eine vorraussichtlich sehr stressige Arbeitswoche ;D
Stanford scheint ja doch gar nicht mal so prüde zu sein wie es das wohl gerne hätte.. Zumindest gibt's da so einige Traditionen, die es den Freshmen erlauben beim ersten Vollmond im Term die älteren Studenten wahllos ab 12 Uhr Nachts "niederzuküssen". Davon abgesehn kanns vorkommen, dass bis auf irgendwelche amatörhaften Bodypainings völlig unbekleidete Personen durch die Gegend rennen oder die Bühne bevölkern. Eins A!